Was macht ein Haustechniker?

Was macht ein Haustechniker?

Der Haustechniker ist für die Instandhaltung und Reparatur der technischen Anlagen und Geräte in einem Gebäude zuständig. Er sorgt dafür, dass die Heizung, Lüftung, Sanitäranlagen und Elektroanlagen funktionieren und in einem guten Zustand sind. Im Folgenden wird ausschließlich der Begriff des Haustechnikers verwendet. Dies hilft bei einer besseren und flüssigeren Lesbarkeit und beinhaltet keine Wertung. Es wird selbstverständlich jedes Geschlecht angesprochen.

Was versteht man unter Haustechniker?

Unter der Berufsbezeichnung des Haustechnikers versteht man einen Hausmeister, welcher insbesondere auf die technischen Anlagen eines Gebäudes spezialisiert ist. Wichtige Qualitäten eines guten Haustechnikers sind dadurch vor allem handwerkliches und technisches Geschick, sowie Analysefähigkeit und Kommunikations- und Verhandlungsgeschick.

Was macht ein Haustechniker?

Jedes Gebäude braucht einen Haustechniker. Sie kümmern sich um die Heizungsanlagen, Lüftungssysteme oder auch die Elektroinstallation und noch vieles mehr.

Von ihnen verwaltet werden zum Beispiel Wohnungen eines Mehrfamilienhauses, Büros, Produktionshallen oder gar Krankenhäuser. Zusätzlich zur Wartung und Instandsetzung gehört auch die Pflege und Reinigung zu ihren Aufgaben.

Um die Sicherheit der Nutzer der verschiedenen Gebäude zu wahren, müssen sie regelmäßig die Zimmer, Außenanlagen und technischen Anlagen kontrollieren. Falls dabei kleine Reparationsarbeiten anfallen sollten, erledigen die Haustechniker diese selbst.

Falls die Behebung von Schäden eine fachkundigere Meinung braucht, kümmern sie sich um die Beauftragung der gefragten Fachkräfte.

Sie wägen ab, welche Verbrauchsgüter benötigt werden. Dazu können Putz- und Reinigungsmittel, sowie im Winter Streugut oder auch Besen und Wischmops gehören. Aber auch größer Anschaffungen, wie Gartengeräte koordinieren sie und rechnen sie mithilfe der Hausverwaltung ab.

Das Ablesen des Stromverbrauches und anderen Verbrauchswerten erledigen sie regelmäßig und sind direkter Ansprechpartner für die die Mieter. Im Falle eines Änderungswunsches eines Mieters sind sie dafür zuständig und analysieren die Notwenigkeit und anfallende Kosten. Doch sie sind nicht nur für die Mieter zuständig, Haustechniker stehen ebenfalls in direktem Kontakt mit den Eigentümern und Objektverwaltern.

Welche Qualitäten braucht man als Haustechniker?

Um die Weiterbildung zum Haustechniker zu absolvieren reicht in den meisten Fällen ein mittlerer Bildungsabschluss. Im Anschluss folgt eine technische und handwerkliche Ausbildung. Da der Beruf nicht rechtlich geschützt ist, sind auch Quereinsteiger oft und gerne gesehen. Es gibt außerdem noch aufbauende Weiterbildungen. Mithilfe dieser können Haustechniker ihre Kompetenzen erweitern und ihre Aufstiegs- und Karrierechancen erweitern. An Fachhochschulen kann man sich zum Beispiel zum Fachwirt für Facility-Management ausbilden oder auch als Installateur- und Heizungsbauermeister weiterbilden. In dem Bereich des Facility Management oder der Versorgungstechnik kann außerdem noch ein Bachelor Abschluss abgeschlossen werden. Mithilfe eines Hausmeisterservices ist zusätzlich dazu auch der Weg in die Selbstständigkeit möglich.

Persönliche Anforderungen sind zum Beispiel auch handwerkliches Geschick, Flexibilität, Kommunikationsfreude und Belastbarkeit. Da sie in ständigem Austausch mit Mietern und Eigentümern stehen, brauchen sie auf jeden Fall zusätzlich dazu noch Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Um die Reparationsarbeiten auf eigene Faust erledigen zu können benötigen sie Selbstständigkeit und Eigeninitiative. Sie müssen sorgfältig und zuverlässig sein und bereitwillig und tatkräftig ihre Aufgaben erledigen.

Bei der Tätigkeit eines Haustechnikers dürfen vor allem auch die körperlichen Fähigkeiten nicht außer Acht gelassen werden. Es sollte im besten Falle die Funktionstüchtigkeit der Arme und Beine, sowie ein uneingeschränktes Sprachvermögen vorhanden sein. Dazu gehört ebenfalls ein gutes Sprachverständnis und demnach auch Hörvermögen.

In welchen Bereichen sind Haustechniker tätig?

Haustechniker können Angestellte sein bei Hausmeisterdiensten und innerhalb Haus- und Immobilienverwaltungen. Zusätzlich dazu sind sie noch bei Wohnungsbaugesellschaften, sowie Wohnungsgenossenschaften und in der Gebäudebewirtschaftung der öffentlichen Verwaltung tätig. Die Auswahl ist also riesig und erstreckt sich dazu noch über die verschiedensten Gebäudetypen. Es gehören Gebäude der öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen und Theatern und auch Gewerbeobjekte dazu. Aber auch die Gründung eines eigenen Hausmeisterservices ist sehr gut möglich.

Wie sieht ein typischer Tag als Haustechniker aus?

Ein Haustechniker hat viele wechselnde Arbeitsorte. Er kann seine Arbeit in Wohnräumen, Kellern oder Heizungsräumen erledigen. Dazu kommt jedoch auch noch die Arbeit im Büro und auch die Arbeit im Garten oder in Außenanlagen.

Während seiner Arbeit ist er auf verschiedenste Maschinen angewiesen und muss die verschiedensten Faktoren beachten und in Erwägung ziehen. Zu den Arbeitsmaschinen gehören Hand- und Elektrowerkzeuge. Aber auch größere Maschinen wie zum Beispiel Mähtraktoren oder Schneeräumfahrzeuge. Dabei sind gute Kenntnisse über die Maschinen und ihre Funktionen besonders wichtig. Dadurch kann das Unfallrisiko so gering wie möglich gehalten werden. Dies hilft nicht nur die Gesundheit der Haustechniker zu schützen, sondern auch die der Mieter.

Bei der Arbeit mit Reinigungsmittel ist es wichtig sich vor den giftigen Dämpfen und Chemikalien ausreichend zu schützen.

Das Arbeiten mit elektrischem Strom erfordert ebenfalls einige Maßnahmen. Sie sollten dabei stets die Sicherheitsvorschriften beachten und vorsichtig und umsichtig arbeiten.

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Haustechniker bei der Reparatur eines Sicherungkastens

Es kann auch passieren, dass die Arbeit an einer schlecht zugänglichen Stelle vorliegt. Bei Arbeiten in der Höhe kann zusätzlich dazu auch eine Leiter benötigt werden.

Falls für ihn Arbeit im Büro ansteht, fallen kaufmännisch-organisatorische Aufgaben an. Dabei vergeben sie Aufträge an Wartungs-, Reparatur- und Reinigungsdienste. Sie koordinieren diese Termine und planen die Gebäudebewirtschaftung und auch die anstehenden Instandhaltungsmaßnahmen. Für all diese Eventualitäten sollte ein Haustechniker vorbereitet und ausgebildet sein.

Die Arbeitszeit eines Haustechnikers ist sehr Variabel. Im Falle, dass alle Maschinen gut funktionieren, hat der Haustechniker normalerweise eine geregelte Arbeitszeit. Kommt es jedoch zu Schäden oder Ausfällen der technischen Anlagen, muss er sofort reagieren. Dadurch sind Überstunden und Rufbereitschaften keine Seltenheit. Jedoch sind diese im Normalfall tariflich sehr gut vergütet.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf des Haustechnikers?

Das Berufsfeld des Haustechnikers ist stets sehr stabil. Solange es Gebäude gibt, in denen wir wohnen oder arbeiten, brauchen wir Menschen, welche sich um die technischen Anlagen kümmern. Jedoch werden die Heizungsanlagen, Lüftungssysteme und alle weiteren gebäudetechnischen Systeme in Zukunft weitestgehend komplexer und benötigen in der Bedienung mehr Kenntnisse. Dadurch werden Weiterbildungen immer notwendiger und unumgänglicher.

Die feinen aber teilweise auch großen Unterschiede unserer Objekte verlangen alle ihre individuelle Verwaltung. Denn so unterschiedlich unsere Immobilien sind, so unterschiedlicher sind auch ihre technischen Anlagen. Als Haustechniker, dieser Bandbreite an Objekten, gibt es immer was zu tun und jeden Tag viele neue, spannende herausfordernde Aufgaben. Machen Sie sich gerne selbst ein Bild von der Vielfalt der Objekte von Gator.

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